Eitan Vitkon bei der Schöneberger Art 2018

Des Weiteren präsentieren wir während der Schöneberger Art (3.-4. November), in unserem Atelier, dem ehemaligen Kunstraum der Großgörschen Str. 35, den Schöneberger Künstler aus Israel; Eitan Vitkon als Teilnehmer der diesjährigen Schöneberger Art 3.-4. November.

Er zeigt, ebenfalls vom 3.11. – 11.11. in unserem Atelier, einige seiner Foto- und Videokünste aus den Ausstellungszyklen „Absent“, „Wonder Fool“ und „Sea“ aus den Jahren 2011 – 2017.

In Vitkons Photographien und Videokunst geht es um Erinnerung, Sujet, Wahrnehmung und vor allem um Zeit. Je länger man schaut…, hin- oder wegschaut, umso mehr stellt der Betrachter eine emotionale Bindung zum Gesehenen her, positiv oder negativ. Die Wahrnehmung verzerrt unter Umständen, die Erinnerung verändert sich und hält sich an bestimmten Details fest.
Die Werke Vitkons befassen sich mit Zeit, die umgekehrt und gedehnt wird, oder einfach still steht. Naturkomponenten sowie Mensch erfahren durch das technologisch geschärfte oder verfremdete Auge fast eine Loslösung vom Kontext.
Vitkons zum Teil großformatige Werke bestechen durch hochtechnologische Präzision und starke Ästhetik. Seine Bilder unterlaufen keine computerisierte Nachbearbeitung.

Über den Künstler

Eitan Vitkon, Jahrgang 1967, wuchs im Süden Israels auf und absolvierte sein Architekturstudium am amerikanischen Pratt Institute in New York. Schon während des Studiums war er von photographischen Möglichkeiten fasziniert und machte das Hobby später zum Beruf. Seit gut 15 Jahren arbeitet er als Photograph, stellte in Einzel- und Gruppenausstellungen aus, z.B. zur israelischen Identität, und hat sich zu einem international gefragten Künstler entwickelt.
Zusammen mit seiner Frau, einer Tonkünstlerin, und seinen drei Kindern kam Vitkon, dessen Großvater Alfred Vitkon aus Deutschland stammt und 1935 nach Palästina auswanderte, vor einem Jahr nach Berlin.

Eitan Vitkon Sea-Ing




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