Finissage zu Bernd Wolf – sedimente am 11. Januar 2018

Liebe Kunstfreunde,

Wir schließen die Ausstellung „Sedimente“ von Bernd Wolf am 11. Januar um 18.00 und möchten Euch zu einer letzten meditativen Begegnung mit seinen Kunstwerken über das absichtlose Tun und die Überwindung der Gegensätze in unseren Räumen einladen, sowie zu einem gemeinsamen Anstoßen auf ein kreatives sowie friedliches Jahr 2018.

Zum Abschluß weisen wir noch einmal auf das Projekt Gästezimmer hin.

Ein Bild ,das als Gast bei Ihnen wohnt. Sie können es, wann immer Ihnen danach ist, anschauen. Sie wählen Ihr Bild aus – im Rahmen des Projektes Gästezimmer – und können Bilder für den Zeitraum von 1 bis 5 Jahren mieten.

Sie werden merken, irgendwann schaut das Bild Sie an. Der Dialog hat begonnen.

Um Gastgeber zu werden, schaffen Sie einen privaten oder öffentlichen Raum.

Mehr dazu hier

Erst indem Sie dem Bild einen Ort , zu Hause oder im öffentlichen Raum geben, kann das Projekt gelingen.
Wenn das Bild seinen Betrachter gefunden hat, ist es zu Ende gemalt.

bernd Wolf finissage am 11. Januar bei Maia zinc in berlin

In einer Ausstellung mit Werken von Bernd Wolf begegnen sich die Protagonisten m neuen Film von Pepe Danquart. „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner!“ Als DVD erschienen bei der NFP Filmproduktion.

Er war ein Vertreter der ungegenständlichen Malerei der Farbe in der Tradition des abstrakten Expressionismus.

Bernd Wolf (* 1953 in Hofheim am Taunus; † 2010 in Berlin) studierte Malerei und Kunsttheorie an der Städelschule in Frankfurt am Main sowie Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Seine Werke hängen in bedeutenden Museen und privaten Sammlungen.

Die Finissage findet
am Donnerstag, den 11. Januar  2018
um 18.00 Uhr
in der Kyffhäuserstraße 16 in Berlin-Schöneberg statt.

Schöneberger Art 2017 – Wir zeigen Schöneberger Kunst als Gruppenausstellung

Ein Wochenende im Jahr – am 4.und 5. November 2017 – ist die Schöneberger Kunstszene für die Öffentlichkeit zugänglich.

Dieser Schöneberger Kunstspaziergang ist zu einer etablierten Institution geworden und feiert sein 10-jähriges Jubiläum.

Als Highlight zeigen wir als Newcomer-Galerie Kunstwerke von 50 Künstlern im Namen der Schöneberger Kunstinstitution, in unserem Projektraum, während etablierte Galerien Künstler aus ihrem Programm anbieten.

> Zur Website der Schöneberger Art

Von Samstag, den 4.11. 14.00 Uhr bis zum 5.11. 18.00 Uhr laden die örtlichen Kunstgalerien und Studios zu Kunstaktivitäten ein und öffnen ihre Standorte in Berlin-Schöneberg Kunstliebhabern und der Öffentlichkeit.

Das dichte Programm dieses Wochenendes mit 80 Studios / Ateliers und 15 Galerien kann kaum an nur zwei Tagen bewältigt werden.

Ratsam sind gutes Schuhwerk und warme Kleidung für ein erfolgreiches, buntes, künstlerisches und kulturelles Novemberwochenende.

Bei dieser Gelegenheit – der Schönenberger Art 2017 – präsentieren wir weiterhin die Gruppenausstellung SELF PORTRAIT; Selbst-Porträts von teilnehmenden Künstlern.

Vernissage: Donnerstag, 2.11.2017 – 19.00 Uhr
Ausstellung : ab 2.11. – 10.11.2017
Finissage : Freitag, 10.11.2017 – 19.00 Uhr
> mehr zu SELF PORTRAIT

schöneberger art 2017 Heimatbasis maia zinc project room

5. November 2017: Finissage Amnon David Ar und Salonkonzert

Finissage irgendwie anders!

– öffentlich –

> Hier geht’s zum Facebook-Event!

Begleiten Sie uns zum Doppel-Ereignis anlässlich des Schöneberger Kunstwochenendes! Als Teilnehmer von „artist in residence“ der schöneberger art (www.schoeneberger-art.de) schließen wir mit Amnon David Ar die bemerkenswerte Ausstellung „Wie lange hält das Licht?“ in unserem Atelierstandort Großgörschenstr. 35 (ehemaliges Atelier 35). Die Finissage wird von einer musikalischen Aufführung von Ori Wissner-Levy (Berliner Philharmoniker) begleitet. Diejenigen Besucher, die den Künstler nicht persönlich kennengelernt haben, werden die nochmalige Gelegenheit bekommen Amnon die letzten Tage in unseren Showrooms kennenzulernen. Dabei ein Salonkonzert von etwa 30 Minuten genießen können. Ori Wissner-Levy wird die folgende Sonate präsentieren:

Bartok:
Sonate für Solo Violine Sz. 117, BB 124
1. Tempo di ciaccona

Bach:
Partita in d-Moll für Solo-Violine (BWV 1004)
1. Allemanda
2. Corrente
3. Sarabanda
4. Giga
5. Ciaccona

Eine einzigartige Gelegenheit, um mit einem Meister der figurativen Malerei über Thema, Licht und Inhalt zu sprechen.
Seine Themen sind die profanen kapitalistischen Darstellungen, die auf eine persönliche menschliche Art dargestellt werden.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Amnon David Ar - Awful taste, Oil on panel, 2016

So. 5. November um 16.30 Uhr: Ori Wissner-Levy

Ori Wissner Levy von den Berliner Philharmonikern

Ein Salonkonzert während der Ausstellung
“Artist in Residence: Amnon David Ar”
im Atelier zinc-art, Großgörschenstraße 35.

Anlässlich des Galeriewochenendes „Schöneberger Art“ begleitet Ori Wissner-Levy von den Berliner Philharmonikern das Schaffen Amnon David Ars.

Erleben Sie folgende Violinen-Soli:

  • Bartok: Sonata for Solo Violin Sz. 117, BB 124
  • Tempo di ciaccona
  • Bach: Partita in D minor for solo violin (BWV 1004)
  • Allemanda – Corrente – Sarabanda – Giga – Ciaccona

Artist Talk am Samstag, 14. Oktober, 12 Uhr

Wegen großem Interesse an der Person Amnon David Ar und seiner künstlerischen Biografie, haben wir uns entschieden, den Künstler zu einem Gespräch einzuladen.

(mehr …)

Amnon David Ar – Einblicke zur Vernissage am 1. September 2017

Vorschau zum Film „Wie lange hält das Licht?“, Amnon David Ar

Amnon David Ar | Wie lange hält das Licht? | Vernissage + Cello

amnon David ar wie lange hält das licht maia zinc Berlin 2017

Wir freuen uns im mz project room maia zinc den bekannten israelischen Künstler Amnon David Ar auszustellen.

Am 1. September 2017 eröffnen wir seine Ausstellung unter dem Titel „Wie lange hält das Licht“ ? Sie besteht aus gegenständlicher Malerei und realistischen Zeichnungen, die in die Atmosphäre eintauchen und uns den Puls seines Heimatlandes spüren lassen.

In einer fast meditativem Weise arbeitet er mit ausschließlich mit Beobachtung, so dass die Resultate den Beobachter mit der sinnlichen Erfahrung verschmelzen, die den Maler so begeistern.

Die Subjekte seiner Werke sind alltägliche, kapitalistische Objekte. Die Darstellung ist jedoch äußerst persönlich und menschlich.

Durch den Prozess des Schaffens und seine Chiffren schafft es der Künstler beim Betrachter Gefühle und Emotionen hervorzurufen. Dabei findet sich in seiner Analyse des Lichts die Handschrift der großen Meister wieder.
Die Geduld und die Tiefe, die er für jedes Werk aufwendet stehen in Kontrast zum heutigen Rhythmus. Sie laden den Betrachter dadurch ein immer wieder in das Kunstwerk einzutauchen.

Die Vernissage findet am 1. September 2017, 19:00 Uhr in der Kyffhäuserstr. 16, Schöneberg statt.

Die musikalische Einleitung übernimmt Cellistin Liron Yariv.

Verletzlichkeit – Ausstellung anlässlich der CSD-Woche vom 19.7. bis 26.7.2017

Jaap de Jonge vulnerability Exhibition Maia zinc Berlin July 2017

Verletzliche Männer in der Kunst

Jaap de Jonge fotografiert Männer. Ausgangspunkt ist immer jene Verletzlichkeit und die Einsamkeit, die des Öfteren daraus folgt. Dabei lässt er die ganze Palette an Gefühlen an den Zuschauern vorbeiziehen.

Von jeher werden Männer in der Kunst als robust und stark abgebildet. Männliche Kraft und Schönheit galten lange als Ideal für die Menschheit. Starke Männer wurden sehr oft als Beschützer von Frauen dargestellt.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden Männer immer häufiger „so wie sie sind“ gezeigt, ohne die ehemalige zurückliegende Bedeutung. Meistens wegen ihrer natürlichen Schönheit, wie zum Beispiel im Werk des deutschen Fotografen von Gloeden.
Im 20. Jahrhundert sehen wir dann auch die andere Seite – eine rohe, nackte
Wirklichkeit, u.a. in den Werken von Lucian Freud oder Francis Bacon.

Männerkunst wird oft mit Homosexualität assoziiert. Das ist im Werk von Jaap de Jonge nicht immer der Fall. Seine Männer werden meistens ohne sexuelle Absicht fotografiert. Ihm ist das innere Leben der Männer wichtig. Männer, die sich in ihrer Verletzlichkeit zeigen und sich trauen, diese mit anderen Männern zu teilen.

In einem Zeitalter in dem Frauen immer mehr Einfluss und Macht bekommen – der Mann wird im Grunde genommen nicht einmal mehr als Partner benötigt um Kinder zu zeugen – wird er immer mehr mit sich selbst konfrontiert. Er muss sich selbst neu entdecken und kann immer weniger auf alte Rollenmuster zurückgreifen. Das macht ihn verletzlich, verwundbar.

Darüber hinaus verweist Jaap de Jonge in seinen Bildern auf die eigene Jugend. Das verletzliche Kind, das immer an der Seitenlinie steht und Angst hat, abgewiesen zu werden.

Jaap de Jonge (1979)

Studium der niederländischen Sprache und Literatur an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande). Fotograf. Autodidakt.

Seit 2005 aktiv im Bereich der Kunstfotografie.

Wohnt und arbeitet in Anloo, einem kleinen Dorf im Norden der Niederlande.

Mit der Finissage endete die aktuelle Ausstellung des Künstlers Stefan Harmanus

„Von Natura Morte zum malerischen Meditationsraum“

Nach einem gelungenen “artist talk” mit Dr. Dorothea Heim (Kunsthistorikern) and Stephan Harmanus  persönlich werden die Werke des Künstlers noch bis Samstag, den 24.6.2017 zu sehen sein.

Wir laden euch an diesem Abend herzlich ein, den Künstler nochmal zu einem offenen Gespräch zu treffen.

Finissage

am Samstag, den 24. Juni 2017 ab 18.00 Uhr
Wir freuen uns, gemeinsam mit Euch den Künstler zu verabschieden.

Finissage Stephan Harmanus am 24. Juni 2017 bei mz project room

1 2 3