“Remembering Tomorrow” bis 30.12.2016

wieland jürgens

„künstlerische arbeit ist forschungsarbeit. in steter auseinandersetzung mit sich selbst, seiner umwelt (einschließlich der wissenschaften) und natürlich der kunst, geht die künstlerische forschungsreise immer tiefer, ohne hoffnung jemals anzukommen – weil sie im gegensatz zur wissenschaftlichen forschung nicht zielgerichtet ist. …”

zu den werken:

eine junge frau  “ it could be you”  steht mit einem handy in der hand und “coffee to go” , das smartphone am ohr. date um 4h am alex , hinter ihr wie auf einer leinwand, verfremdet zur zeichnung, in der nur schwerter und helme golden leuchten , jaques-louis davids  “schwur der horatier” (1784)…….
versprechungen, verpflichtungen, ansprachen, es geht um rituale , ob der goldene helm oder der heiligenschein….
was diese “emojis” tun, eine granulation unserer emotionessprache  zum ausdruck bringen, was sie denken und fühlen über etwas, das auf facebook veröffentlicht wurde, ist „, oder eine herausforderung einer weiteren emotionalen bandbreite …”

wieland juergens Maia zinc berlin



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