Stephanie Nückel: 25.08.2018 bis 11.10.2018

Im Sommer und Frühherbst begrüßen wir Stephanie Nückel im mz project room.

  1. Wonder Women
  2. Ausstellungen
  3. Interview

„WONDER WOMEN – The goddesses are back“

Acrylmalerei auf Leinwand von Stephanie Nückel

Seit 25. August 2018
verlängert bis 11. Oktober 2018

Besuchen Sie unseren berühmten Artist Talk mit der Künstlerin:
Am 27. September um 19.30 Uhr !

„…folge nicht einem vorgegebenen Pfad, sondern gehe dort, wo es keinen Pfad gibt, und ziehe eine Spur.“ Ralph Waldo Emmerson

Die Malerin Stephanie Nückel ist 1960 in Göttingen geboren. Sie geht 1984 nach Berlin, absolviert 1991 bis 1995 eine Kunsttherapie Ausbildung und arbeitet anschließend als Kunst-Dozentin an der Kölner Schule für Kunsttherapie/Dependence Berlin. Seit 1999 wirkt Stephanie Nückel als freischaffende Künstlerin in Berlin und kreiert hier ihre verführerischen Frauenportraits.

Sie stellt mit ihren Arbeiten die Frage, ob wir nicht längst vergessen haben, worin Macht und Magie der Frauen liegen. Das Ur-Weibliche scheint zunächst in unserer Welt verloren gegangen zu sein. Frauen machen Karriere, versuchen parallel ihr Muttersein zu organisieren und konform zu leben. Ihre Intuition verbleibt im offline-Modus.

Mit der ihr eigenen Intuition nimmt sich Stephanie Nückel dieses Themas an. Feinsinnig und analytisch begibt sie sich in eine Welt, die fernab des Mainstream liegt – in die Welt der Mythen. Sie taucht in Kulturen und Zeiten, in denen Göttinnen nicht verleugnet, sondern als lebensschützend geehrt wurden. Die Urkraft des Weiblichen ist zyklisch. Und so nimmt es nicht Wunder, das in den Göttinnen-Bildern der Mond kreist. Dieser ist nur eines der Symbole, die es zu entdecken gibt. So wie die Fackel, das Feuer, das Licht. Darin ist das geheime Wissen der Frauen aufgehoben – zumindest in der Mystik.

Auf der anderen Seite, bei den Circen, herrscht mit „femme fatale“ das Ewigweibliche, das scheinbar leicht zu konsumieren ist. Stephanie Nückel schafft es in ihren Bildern, der obsessiven Konsum-Welt, dem Wettrennen in der besessenen Wirtschaftswelt den Spiegel vorzuhalten. Mit Elementen der Fotografie und des Comics schafft sie Brücken zu uns Bekanntem. Sie verweist auf Kinoheldinnen wie Uma Thurmann, Gal Gadot oder erinnert an TV Stars wie Heike Makatsch oder die immer noch aktuelle Nena, ja sogar auch zeitgenössische weibliche Youtube Stars. Und nicht zuletzt die diesjährige Eurovision-Siegerin Netta.

Wohin auch die Phantasie beim Betrachten führen mag liegt beim Betrachtenden …

Text: Angela Kuboth und Martina Zinkwe

Ausstellungen:

2018 Transformart Festival | Berlin Oberschöneweide
2018 Krapp Coop | Galerie im Tulla | Mannheim
2017 Affordable Art Fair mit ARTvergnügen
2017 US THE IMAGE | Colonia Nova
2017 Priests and Prawns | Willnerbrauerei Berlin
2017 Galerie Ewa Helena Hamburg | Artshow + Ausstellung
2017 Kunstboulevard Steglitz, Berlin
2016 Spectrum | The artboxprojekt, Miami
2016 GEDOK Berlin | Queensize
2016 Kunstboulevard Steglitz, Berlin
2016 Kunstverein Achim | Circen oder Zauberei ist alles
2015 Berliner Liste | Hasen
2013 Galerie Carlos Hulsch, Berlin, | April hoch drei
2013 Kooperation von KUNSTLEBEN BERLIN u. der Skylight Gallery New York, Ausstellung: ›New York meets Berlin‹
2011 Salon Sou de Coucou, Gruppenausstellung: ›Royal Flush‹
2009 Kommunale Ausstellungshalle Wiesenburg, Gruppenausstellung: ›Erotik und Exotik‹
2004 Kunsthalle Güstrow, Ausstellung: ›Begegnung‹

Interview mit Stephanie Nückel

Wie bist du zur Malerei gekommen und wie war dein weiterer Werdegang?

Malerei war immer eine Sehnsucht. Als Kind, wenn ich schon 3.50 Mark übrig hatte, habe ich mir Farbkasten, Pinsel oder Papier gekauft. Ich wollte das immer machen, aber meine Familie hat es mir erfolgreich ausgeredet. Es war die Generation 15 Jahre nach Kriegsende, da ging es um Sicherheit und nicht Kunst. Man sollte in trockenen Tüchern sein.
Meine Eltern bugsierten mich in eine Ausbildung als Krankenschwester für Psychiatrie, was ich nach drei Monaten wieder aufgab. Zum Glück. Dann kamen Jahre der Irrungen und Wirrungen. Ich reiste viel, ein paar Mal über den Landweg nach Indien. Das hat viel an Freiheit, Denken und Richtung ausgelöst. Ich suchte nach meiner Berufung. Nichts hat gestimmt.
Dann machte ich eine Ausbildung als Kinderpflegerin und Erzieherin, arbeitete mit geistig Behinderten. Dann reiste ich wieder, weil immer das Gefühl blieb, dass ich nicht da bin, wo ich hinwill.
Anfang 30 habe ich die Kunsttherapie entdeckt und eine Ausbildung gemacht, wollte aber am Ende nicht als Therapeutin arbeiten. Das habe ich wohl eher intuitiv gewählt, um meine Kunst zu befreien und mir die Erlaubnis zu erteilen, den Weg zu gehen.
Erst 1996 bin ich meinem Wunsch nur noch Künstlerin zu sein, deutlich nachgegangen, habe Kurse und Akademien gemacht und mit 39 habe ich dann meinen Job endgültig aufgegeben und mich der Kunst gewidmet.

Was hat dir deine Erfahrung als Kunsttherapeutin und Kunstdozentin für deine Malerei gebracht?

Es hat meine Sicht auf Kunst und Gestalten total verändert und meinen Blick geweitet. Gerade bei abstrakten Sachen, wo andere sagen würden „Das könnte mein Kind auch“, bin ich eingetaucht und habe mich mit den Künstlern auseinandergesetzt.
Ich habe nie als Therapeutin gearbeitet, weil ich schnell gemerkt habe, dass ich hochsensibel bin und mich nicht 6 bis 7 Stunden am Tag mit solch schweren Problemen von anderen auseinandersetzen will. Ich kann sehr schlecht Sachen von mir abprallen lassen. Ich nehme alles in mich auf und meine eigenen Probleme würden dann mit denen von anderen vermischt, das wäre zu viel.
Als Dozentin habe ich in den 11 Jahren festgestellt, dass Kunst immer etwas Einzigartiges ist. Man setzt ein Thema und hat 15 Leute im Kurs und jeder hat seinen ureigenen Ausdruck, was natürlich auch die Frage nach dem Markt bedient, es ist also kaum verwechselbar. Jedes Werk ist ein Unikat. Es gibt ein sehr weites Spektrum für ein Thema, die einen zeichnen mit Bleistift, die anderen gehen in den Wald und holen sich Holzteile und nageln damit herum. Das war das Schöne an der Arbeit, dass man sich Zeit nimmt und den Werdegang dieser Arbeiten mitbekommt, welche Tiefe das hat.

Wie hast du den Absprung in das „freie Schaffen“ geschafft? Wie kannst du davon leben?

Als ich den Schritt 1999 machte, war die Welt noch anders. Damals hat mich die Arbeit mit geistig Behinderten zunehmend gelangweilt und ich merkte, dass das Thema Potential mich beschäftigte. Ich hatte mein Potential nicht ausgeschöpft, ich hatte das Gefühl, ich benutze nur ein Minimum, von dem, was ich kann, und wer ich bin. Ich wollte einfach in mein Ganzes hineinwachsen. Das tun wir ja ein Leben lang. Das hat mich immer mehr gequält. Nebenbei habe ich angefangen, Ausstellungen zu machen.
Ich hatte dann eine große Ausstellung am Kudamm, bei der ich innerhalb einer Woche für 10 000 Mark Bilder verkaufte und dachte: „Super, geht doch, das mache ich jetzt.“
Dann kam aber erst mal ein Loch. Denn man stellt sich vor, dass man plötzlich Zeit hat und den ganzen Tag malt, aber bei mir war dann ein Jahr lang „Ateliertür auf, Ateliertür wieder zu“ und nichts dazwischen. Ich war überfordert, es brauchte neue Rhythmen, ich musste sich selbst strukturieren. Wann mache ich was, wie mache ich was? Da ich auch kein Kunststudium genossen hatte, fehlte mir die Herangehensweise. Ich musste mich vortasten.

Wie viele Werke hast du in deinem Leben schon gemalt und vor allem verkauft? Wer sind deine Käufer und Aussteller?

Ich hatte damals das Glück, noch in den www.Kunstsupermarkt.de reinzukommen, mit dem ich 15 Jahre lang zusammengearbeitet habe. Das hat mir in guten Zeiten ein sicheres Standbein gegeben. Der Nachteil war, man musste produzieren. Das waren bis zu 200 Bilder im Jahr, die ich dafür gemalt habe. Später hatte ich davon die Nase voll, denn es nimmt einem die Arbeit vom eigentlichen Werk weg und der Ruf als Künstler leidet auch.
Apropos Masse, ich glaube, ich habe schon für mindestens 600 000 Euro Kunst verkauft, in 20 Jahren, den Supermarkt nicht mit eingerechnet.
Für den Supermarkt habe ich hunderte von kleineren Bildern gemalt, Zeichnungen. Die nannte ich dann Tapetenmädchen und die kamen in verschiedenen Größen und Arten. Pro Stück 110 Euro, das lief ganz gut, ich verdiente davon 40%. Die Masse hat es ausgemacht.
Das Problem war, wenn man sich als Frau mit 40 ohne Kunststudium in Berlin entscheidet, freischaffende Künstlerin zu werden, ist das eigentlich verrückt. Dafür ging es dann doch ganz gut. Viel Selbstorganisation mit anderen Künstlern, in der Gruppe, hier und dort eine kleine Galerie, Gruppenausstellungen, viele Soloausstellungen.

Wie bist du überhaupt auf die Idee zu diesen Zyklen gekommen und was begeistert dich daran so sehr? Welche Attribute der Göttinnen faszinieren dich?

Man sucht ja am Anfang als Künstlerin immer nach einem Thema und ich weiß, dass mich das so beschäftigt hat, wie meine Sinnsuche. Frauen sind einfach mein Thema. Früher habe ich auch viel abstrakt gearbeitet, mit großen Papiercollagen, abstrakte Malerei. Irgendwann schlichen sich Figuren ein, Frauen, ein abgenutztes Sujet, aber auch immer wieder individuell.
Bei den Göttinnen ist es diese unglaubliche Weite an Möglichkeiten zu sein. Sie sind ja alle Vertreterinnen von Prinzipien. Ob das jetzt Lillith ist, die dafür steht als Frau eigenständig zu denken, als Frau ihr eigenes Ding zu machen. Oder die Abundantia, die Fülle, die wir ja als Frauen auch haben, aus der wir schöpfen und geben können. Ein wichtiges Prinzip ist auch, dass die Energien durch uns durch fließen. Wir sind reich beschenkt.

Wie tief bist du in die Materie der Göttinnen und Circen eingestiegen, um deine Bilder zu erschaffen? Warum, denkst du ist das relevant?

Die Circen kamen ja zuerst. Davor kam der Hasenzyklus. Meine Sachen sind immer politisch, auch wenn man ihnen das nicht auf den ersten Blick ansieht. Bei den Hasen ging es um „liebgemeinte“ Gewalt, bei den Circen geht es um „Verführung“ durch die Werbung, in der Werbung. Da habe ich ja auch mit Fotos aus der Werbung gearbeitet. Eigentlich geht es um die Odyssee.
Odysseus mit seinen Mannen, der in die Ecke der Circen gekommen ist und alle sich die Ohren zuhalten mussten. Er wurde festgebunden und trotzdem haben die Circen gesiegt. So ist das heute auch mit der Werbung. Die Leute laufen kopflos hinterher, nur kaufen, kaufen, kaufen. Dudelmusik im Supermarkt und man kommt mit zehnmal so vielen Sachen heraus als man eigentlich wollte. Kennt jeder.

Warum sind die Circen weiblich, auch bei dir?

Sex sells. Frauen werden dafür gezielt in der Werbung benutzt und eingesetzt. Riesige Plakate mit halbnackten Frauen, die sich räkeln und Unfälle verursachen. Es funktioniert halt.

An diese Mechanismen will ich erinnern. Das drücken auch die Schweine in meinen Bildern aus. Dass uns dieser Mechanismus auch in Schweine verwandeln kann, schweinisches Verhalten, Rücksichtslosigkeit. Diese Klamottendiscounter. Achtloser Umgang mit Materie, mit Dingen. Das kommt ja nicht irgendwoher, das kommt von unserem Planeten. Materie im Sinne von Mutterstoff, Erde, Mutter. Es herrscht eine unglaubliche Achtlosigkeit. Es geht auch um die Maßlosigkeit. Was braucht man eigentlich? Wir wohnen mittlerweile wie die Könige und trotzdem sind alle unzufrieden und wollen immer mehr. Wie der Teufel aus der Box. Die Circen sind also sehr politisch gemeint.

Gibt es einen feministischen Ansatz, den du verfolgst? Welcher ist es oder wer sind deine Vorbilder?

Da fällt mir der Wikka-Kult ein, wo die Wurzeln herkommen. Ich wuchs in einer Zeit auf, in der Feminismus gerade aufkam. Ich bin da auch mal mit lila Latzhose und kurzen Haaren herumgelaufen, aber mich interessiert am Feminismus nur, bewusst zu machen, in welcher Tradition wir stehen als Frau, uns gegenseitig zu stärken, Schwesternschaft interessiert mich daran. Nicht das Dagegen. Kommt aber auch darauf an, in welchem Land man sich befindet. Wir sind ja hier ja ganz vorne dran. So frei wie man hier als Frau leben kann. Mir geht es im Werk um das Sichtbarmachen der Stärken, um Frauenbilder, weil diese immer Anlass sein können für Gespräch über diese Themen, wie das Benutzen, perfides psychologisches Beeinflussen um des Werbens willen…

Wie bist du zu den pop-artigen oder illustrativen Elementen in deinen Bildern gekommen?

Das hat sich so entwickelt. Das Popartige entsteht, wenn man das nicht so minutiös ausführt wie andere Künstler. Das Genaue und Feine sind Elemente, die mich nicht so sehr interessieren. Es hat etwas Offeneres dadurch. Das hat sich als Stil so entwickelt.

Welche Techniken wendest du an oder bevorzugst du heute?

Ich male mit Acryl, weil ich sehr schnell arbeite und Öl trocknet so langsam. Ich arbeite mit ganz vielen dünnen Schichten übereinander und für das Malen in meinem Atelier hier in der Wohnung hat sich das mit dem Acryl so ergeben. Der Stil, das Poppige, hat sich so entwickelt. Die Arbeit mit pastelligen Farben ist jetzt relativ neu für mich. Ich bin mir nie so sicher, wo die Reise hingeht, deswegen arbeite ich in Zyklen…Das Porträthafte hat vor ein paar Jahren angefangen, da wollte ich plötzlich alles drum herum weglassen und nur die Blicke einfangen, den Gesichtsausdruck.

Gibt es einen roten Faden oder Elemente (im Sinne von Interesse oder Wiedererkennung), die sich durch deine Werke ziehen?

Ich arbeite immer mit Wolken und Tupfen auf Flächen. Etwas impressionistisch, wobei ich gar nicht weiß, wo ich meine Sachen einordnen soll. Man kann damit sehr schön spielen und das Bild bekommt eine große Lebendigkeit durch die vielen Elemente. Das ist charakteristisch für mich.
Die Tiere, die ich oft in meinen Bildern darstelle, machen zum Beispiel noch eine andere Ebene auf. Sie erzählen noch mehr von der Seele der Person, oder der Energie, die sie umtreibt.

Welche Künstler haben dich in deinem Werdegang beeinflusst, begleitet, inspiriert?

Sehr stark die Expressionisten. Viele verschiedene Künstler, aktuell Jonas Burger, Cornelia Schleime, Xenia Hausner. Die Künstler der Leipziger Schule. Vorher war figurative Malerei ja auch nicht mehr Thema. Das Figurative hat jetzt eine ganz andere Frische und Energie als früher. Aber der Mensch im Mittelpunkt der Malerei ist auch schon wieder am Abflauen. Bei der Leipziger Schule wurde ja sehr viel auf Handwerk geachtet, dass die Figur noch aussieht wie Figur. Heute geht es schon wieder ins Abstrakte.

Gibt es andere Kollaborationen mit Künstlern oder aktuelle Projekte, von denen du erzählen möchtest?

Ich denke dabei auch an deine Gifs und Trailer.
Die Zusammenarbeit mit den anderen KünstlerInnen macht Spaß, aber im Moment ist das nicht so fruchtbar, also gab ich die Gruppen auf.
Aktuell arbeite ich an diesen dicken Frauenportraits. Sie sind entstanden nach einem Film, der mich verärgert hat. Mir ist auch aufgefallen, dass es wirklich wenige zeitgenössische Darstellungen von dicken Frauen gibt, die nicht irgendwie ins comichafte verdreht werden oder in die Maßlosigkeit übergehen.
Aber ich bin klassische Künstlerseele. Pausenlos fliegen mich irgendwelche Inspirationen an, Ideen und ich muss sehen, dass ich die eher raushalte, als alles umzusetzen. Das kann einen ja in den Wahnsinn treiben. Manche Leute haben Angst vor der Blockade, das ist nicht mein Problem, sondern eher zu filtern. Momentan muss ich bei mir Ruhe reinbringen, das war in den letzten Jahren alles sehr viel, denn ich hatte noch eine andere Künstlergruppe, mit denen ich tolle Sachen gemacht habe, aber das ist jetzt auch beendet.

Die Trailer und Gifs für die Göttinnen sind Spielerei, die ich nebenbei noch mache. Ich bin eine gute Fotografin, mache auch Grafik, um Geld zu verdienen. Generell interessiert mich auch der ganze Online-Bereich. Das ist für mich Demokratisierung der Mittel.

Wie bekannt bist du im Ausland und mit welchen Werken?

Durch Kunstsupermarkt bin ich im deutschsprachigen Raum bekannt.

Gewissensfrage: Wenn jetzt eine neue Corporation käme, die zum Bsp. reproduktive und Frauen ausbeutende Techniken, ID-verändernde Medikamente, Genverändernde Eingriffstechniken etc. auf den Markt bringen deine Göttinnen kaufen und sich damit schmücken wollten, müsstest du opportun annehmen oder könntest du lachend ablehnen?

Aus finanziellen Gründen müsste ich annehmen, aus Gewissensgründen ablehnen. Darüber müsste ich lange meditieren. Ich würde aber dazu tendieren abzulehnen, denn ich bin im Grunde eher radikal.

Interview: Ulrike Goldenblatt




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