Stephanie Nückel: 25.08.2018 bis 30.09.2018

Im Sommer und Frühherbst begrüßen wir Stephanie Nückel im mz project room.

„WONDER WOMEN – The goddesses are back“

Acrylmalerei auf Leinwand von Stephanie Nückel: 25. August 2018 bis 30. September 2018  

„…folge nicht einem vorgegebenen Pfad, sondern gehe dort, wo es keinen Pfad gibt, und ziehe eine Spur.“ Ralph Waldo Emmerson

Die Malerin Stephanie Nückel ist 1960 in Göttingen geboren. Sie geht 1984 nach Berlin, absolviert 1991 bis 1995 eine Kunsttherapie Ausbildung und arbeitet anschließend als Kunst-Dozentin an der Kölner Schule für Kunsttherapie/Dependence Berlin. Seit 1999 wirkt Stephanie Nückel als freischaffende Künstlerin in Berlin und kreiert hier ihre verführerischen Frauenportraits.

Sie stellt mit ihren Arbeiten die Frage, ob wir nicht längst vergessen haben, worin Macht und Magie der Frauen liegen. Das Ur-Weibliche scheint zunächst in unserer Welt verloren gegangen zu sein. Frauen machen Karriere, versuchen parallel ihr Muttersein zu organisieren und konform zu leben. Ihre Intuition verbleibt im offline-Modus.

Mit der ihr eigenen Intuition nimmt sich Stephanie Nückel dieses Themas an. Feinsinnig und analytisch begibt sie sich in eine Welt, die fernab des Mainstream liegt – in die Welt der Mythen. Sie taucht in Kulturen und Zeiten, in denen Göttinnen nicht verleugnet, sondern als lebensschützend geehrt wurden. Die Urkraft des Weiblichen ist zyklisch. Und so nimmt es nicht Wunder, das in den Göttinnen-Bildern der Mond kreist. Dieser ist nur eines der Symbole, die es zu entdecken gibt. So wie die Fackel, das Feuer, das Licht. Darin ist das geheime Wissen der Frauen aufgehoben – zumindest in der Mystik.

Auf der anderen Seite, bei den Circen, herrscht mit „femme fatale“ das Ewigweibliche, das scheinbar leicht zu konsumieren ist. Stephanie Nückel schafft es in ihren Bildern, der obsessiven Konsum-Welt, dem Wettrennen in der besessenen Wirtschaftswelt den Spiegel vorzuhalten. Mit Elementen der Fotografie und des Comics schafft sie Brücken zu uns Bekanntem. Sie verweist auf Kinoheldinnen wie Uma Thurmann, Gal Gadot oder erinnert an TV Stars wie Heike Makatsch oder die immer noch aktuelle Nena, ja sogar auch zeitgenössische weibliche Youtube Stars. Und nicht zuletzt die diesjährige Eurovision-Siegerin Netta.

Wohin auch die Phantasie beim Betrachten führen mag liegt beim Betrachtenden …

Text: Angela Kuboth und Martina Zinkwe

Ausstellungen:

2018 Transformart Festival | Berlin Oberschöneweide
2018 Krapp Coop | Galerie im Tulla | Mannheim
2017 Affordable Art Fair mit ARTvergnügen
2017 US THE IMAGE | Colonia Nova
2017 Priests and Prawns | Willnerbrauerei Berlin
2017 Galerie Ewa Helena Hamburg | Artshow + Ausstellung
2017 Kunstboulevard Steglitz, Berlin
2016 Spectrum | The artboxprojekt, Miami
2016 GEDOK Berlin | Queensize
2016 Kunstboulevard Steglitz, Berlin
2016 Kunstverein Achim | Circen oder Zauberei ist alles
2015 Berliner Liste | Hasen
2013 Galerie Carlos Hulsch, Berlin, | April hoch drei
2013 Kooperation von KUNSTLEBEN BERLIN u. der Skylight Gallery New York, Ausstellung: ›New York meets Berlin‹
2011 Salon Sou de Coucou, Gruppenausstellung: ›Royal Flush‹
2009 Kommunale Ausstellungshalle Wiesenburg, Gruppenausstellung: ›Erotik und Exotik‹
2004 Kunsthalle Güstrow, Ausstellung: ›Begegnung‹




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