aktuelle Ausstellung bis 24. juni: NATURE MORTE – the world as meditation space – Stephan Harmanus

in seinen neuen bildern strebt der künstler auf einer formalen ebene nach “einer auseinandersetzung mit historischen vorbildern der stillebenmalerei, die zu der inhaltlichen frage nach innen (stilleben) und außen (fenster) führt, wie beides ins verhältnis gesetzt wird oder vorder- und hintergrund beansprucht.” dabei sieht er emotionalität im pinselduktus und rationalität im bildaufbau als spannungsfeld.
die kuratorin gunna wendt beschreibt Stephan Harmanus’ bisherige kunstwerke als „zusammenspiel von üppiger farbigkeit, deutlichen pinselstrichen, flirrendem licht, das eine geheimnisvolle irritation erzeugt. […] selbst wenn bilder von stephan harmanus augenscheinlich die natur zum inhalt haben, wirkt die landschaft wie ein abstrakter meditationsraum – ein mosaik oder musaicum, das von den musen, den schutzgöttinnen der künste, umhüllt wird.”

stephan harmanus blumen