Amnon David Ar – Einblicke zur Vernissage am 1. September 2017

Verletzlichkeit – Ausstellung anlässlich der CSD-Woche vom 19.7. bis 26.7.2017

Jaap de Jonge vulnerability Exhibition Maia zinc Berlin July 2017

Verletzliche Männer in der Kunst

Jaap de Jonge fotografiert Männer. Ausgangspunkt ist immer jene Verletzlichkeit und die Einsamkeit, die des Öfteren daraus folgt. Dabei lässt er die ganze Palette an Gefühlen an den Zuschauern vorbeiziehen.

Von jeher werden Männer in der Kunst als robust und stark abgebildet. Männliche Kraft und Schönheit galten lange als Ideal für die Menschheit. Starke Männer wurden sehr oft als Beschützer von Frauen dargestellt.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden Männer immer häufiger „so wie sie sind“ gezeigt, ohne die ehemalige zurückliegende Bedeutung. Meistens wegen ihrer natürlichen Schönheit, wie zum Beispiel im Werk des deutschen Fotografen von Gloeden.
Im 20. Jahrhundert sehen wir dann auch die andere Seite – eine rohe, nackte
Wirklichkeit, u.a. in den Werken von Lucian Freud oder Francis Bacon.

Männerkunst wird oft mit Homosexualität assoziiert. Das ist im Werk von Jaap de Jonge nicht immer der Fall. Seine Männer werden meistens ohne sexuelle Absicht fotografiert. Ihm ist das innere Leben der Männer wichtig. Männer, die sich in ihrer Verletzlichkeit zeigen und sich trauen, diese mit anderen Männern zu teilen.

In einem Zeitalter in dem Frauen immer mehr Einfluss und Macht bekommen – der Mann wird im Grunde genommen nicht einmal mehr als Partner benötigt um Kinder zu zeugen – wird er immer mehr mit sich selbst konfrontiert. Er muss sich selbst neu entdecken und kann immer weniger auf alte Rollenmuster zurückgreifen. Das macht ihn verletzlich, verwundbar.

Darüber hinaus verweist Jaap de Jonge in seinen Bildern auf die eigene Jugend. Das verletzliche Kind, das immer an der Seitenlinie steht und Angst hat, abgewiesen zu werden.

Jaap de Jonge (1979)

Studium der niederländischen Sprache und Literatur an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande). Fotograf. Autodidakt.

Seit 2005 aktiv im Bereich der Kunstfotografie.

Wohnt und arbeitet in Anloo, einem kleinen Dorf im Norden der Niederlande.

Vernissage zur ausstellung: kitsch art – AGION PANTON / holy glam vom 08.04. – 05.05.2017

künstler + architekt thodoros brouskomatis

die glitter-schaukästen der diorama 3d-agion panton serie (94 stück) erfreuen sich seit dem 8. april vieler betrachter. mit einer lupe in der hand finden sie die unendliche erinnerungsgeschichte jeder einzelnen ikone.

bis zum 5. mai können die schaukästen zu einem vorzugspreis erworben werden. wir laden euch an diesem tag herzlich zur finissage ein, bei der die verstorbenen seelen wieder in die ewigkeit entlassen werden.

„ochos colorados” – remains of a tango. mit tanz.

die werke der schöneberger künstlerin ute vehse wurden am 10. März in die räumlichkeiten eingetanzt. die ausstellung war bis donnerstag, 06. April 2017 zu besichtigen.

www.art-utevehse.de

yoga trifft kunst

Eine Idee, die bereits in unseren Kunstprojekten im Ausland realisiert wurde, findet nun in Berlin-Schöneberg statt „Yoga trifft Kunst“.
in einem projektraum, der die für eine Yoga-Praxis benötigte Energie reflektiert.
Schichten des Bewusstseins entfalten, mit dem Blick nach innen gerichtet; treffen sich künstler zum Yoga im mz-Projektraum und danken den 24 teilnehmern, die an unseren Workshops mit yoav shamash, Yoga lehrer und schriftsteller aus jaffa –
20 + 21.01.2017 so intensiv teilgenommen haben.
„sei dir Immer zwei entgegengesetzer Richtungen bewusst, die miteinander verbunden werden“
um dich aufwärts zu bewegen, bewege dich abwärts , um dich nach vorne zu bewegen, verlagere nach hinten…wenn du dich ausdehnen möchtest, komme aus dem innersten. in entgegengesetzten Richtungen zu denken und sie zu verbinden.
wie im Falle einer Kette, die im Raum schwebt, berühren sich die Ringe niemals, die Zeit ist relevant, wie wir Einatmen und ausatmen, mal länger manchmal kürzer ….

Schnappschüsse

Liebe Kunstfreunde,

Ich möchte mich hiermit herzlichst bei euch bedanken dass Ihr trotz des heftigen Schneefalls am 7. Januar so zahlreich erschienen seid.

Merits Werke könnt Ihr weiterhin in aller Ruhe in der Galerie (von mi-fr von 13h-19h und sa von 11h-16h) besichtigen.

Auf ein baldiges Wiedersehen in Schöneberg freut sich das mz project room Team.

Photos: Kalle Kruggel, Matthias Mundel